Private-Zusatzversicherung

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07.07.2010
Johnny Walker Johnny Walker ist männlich
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Dabei seit: 29.03.2009
Beiträge: 474
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Private-Zusatzversicherung Auf diesen Beitrag antworten Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       Zum Anfang der Seite springen

Hallo ihr Lieben,

meine Frau und ich sind beide in der gesetzlichen Krankenversicherung und wollen bzw. werden unsere Töchter nun privat Zusatzversichern lassen und zwar das komplette Programm.
Von Anspruch über Chefarztbehandlungen, Rooming in , ein Bett Zimmer, bis hin zu Übernahme bei spätere Zahnbehandlungen, oder auch bei evtl. benötigter Brillen ect. ect. ect. (Ihnen soll an nichts fehlen)
Haben uns schon sehr viele Angebote rein geholt und auch schon eines im engeren Auge erfasst.

Nun aber meine Frage an euch, habt ihr vielleicht selbst eine private Zusatzversicherung für euch abgeschlossen und könnt evtl. eine bestimmte Versicherung empfehlen?

LG
Christian

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„Das unterhaltsamste Spielzeug eines Kindes ist ein anderes Kind.“

George Bernard Shaw
07.07.2010 21:44   Johnny Walker ist offline E-Mail an Johnny Walker senden Beiträge von Johnny Walker suchen Nehme Johnny Walker in deine Freundesliste auf
07.07.2010
Inga Inga ist weiblich
Im Zentrum der Unfehlbarkeit


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Dabei seit: 29.03.2009
Beiträge: 776

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Hallo Christian!

Wir haben uns über sowas noch gar keine Gedanken gemacht.
Lediglich über eine finanzielle Absicherung, die dann auch direkt nach der Geburt in Angriff genommen wird.
Allerdings haben wir selbst einige Versicherungen bei der Signal. Unter anderem auch erweiterte Unfallversicherungen mit einigen netten Features (wenn denn die Ärzte mal mitarbeiten!!!!!!). Wir sind sowas von zufrieden mit der Signal, dass glaube ich nie wieder eine andere Versicherung in Frage kommen würde!
Vom Service her, Ansprechpartnern und Support sofort wieder, da kann ich diese Versicherung nur empfehlen! Ob sie die günstigsten sind weiß ich nicht.

Meine KV läuft auch mitlerweile unter der Signal und auch da bin ich sehr traurig, wenn wir uns für Chris Versicherung als Familienversicherung entscheiden. Ich bin schon seit meiner Geburt IKK versichert....
Christians KV ist nun auch nicht zu verachten, auch da haben wir momentan eine SUPER Beratung, und da ja dank Chris großer Verletzung und außer Gefecht setzen nun so einige Gespräche nötig waren, kann ich auch dort nur sagen: Super Support! Deutsche BKK.

Wir werden die Familienversicherung von den Zusatzbeiträgen in 2011 abhängig machen.
Beide Versicherungen haben bestimmt ihre Vor- und Nachteile, aber Beratungstechnisch kann ich Signal Iduna, Signal Iduna IKK und Deutsche BKK besten Gewissens empfehlen! Gerade jetzt wo wir soviel Kontakt zu allen dreien haben!

Sag mal bescheid, für was ihr euch entscheidet, und was es letztendlich kostet! Augenzwinkern

Liebe Grüße
Inga

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Auf meinem Planeten leben nur Ponys. Sie ernähren sich von Regenbögen und pupsen Schmetterlinge!


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07.07.2010 22:34   Inga ist offline E-Mail an Inga senden Homepage von Inga Beiträge von Inga suchen Nehme Inga in deine Freundesliste auf
07.07.2010
cuca-racha cuca-racha ist weiblich
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Dabei seit: 22.04.2009
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Ich bin bei der HUK glücklich und zufrieden (vergleichsweise günstige Beiträge, immer alles problemlos abgewickelt). Mein Mann hat eine Zusatzversicherung für Zähne und Brille, das lief immer super. Über eine generelle KV-Zusatzversicherung kann ich ncihts sagen, da ich privat versichert bin, aber die HUK generell halte ich für sehr empfehlenswert. Vielleicht mal ein Angebot holen? Winke

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07.07.2010 22:43   cuca-racha ist offline E-Mail an cuca-racha senden Beiträge von cuca-racha suchen Nehme cuca-racha in deine Freundesliste auf
07.07.2010
Johnny Walker Johnny Walker ist männlich
Super Moderator


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Dabei seit: 29.03.2009
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Themenstarter Thema begonnen von Johnny Walker
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Huhu Inga,
das Angebot welches wir bereits im Auge gefasst haben, ist von der Signal. Augenzwinkern
Wobei wir noch weiter am schauen sind, da in einigen Punkten doch etwas mehr Leistungen (Übernahmen) schön wären, auch wenn dadurch natürlich der Beitrag steigt.


Huhu cuca-racha,
von der HUK haben wir auch bereits ein Angebot vorliegen, nur ist es dort leider so das Kinder erst ab 4 Jahren Zusatz versichert werden können.
Außer wenn mind. ein Elternteil bereits dort komplett voll Zusatzversichert ist. Da bei uns dies nicht der Fall ist, nützt uns natürlich dieses Angebot überhaupt nichts, da unsere Mädels zu Jung sind.
Schade eigentlich, da das Angebot ansonsten wirklich gut ist.
Wir haben auch andere Versicherungen bei der HUK und hatten dort auch noch nie Probleme, ganz im Gegenteil.

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George Bernard Shaw
07.07.2010 23:05   Johnny Walker ist offline E-Mail an Johnny Walker senden Beiträge von Johnny Walker suchen Nehme Johnny Walker in deine Freundesliste auf
08.07.2010
whoopie whoopie ist weiblich
Haudegen


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Dabei seit: 20.04.2009
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hallo Leute,

da meine Mutter bei der Versicherung mit dem großen A arbeitet, haben beide Kinder von ihr eine sogenannte Enkelversicherung bekommen.
Leider ist da Zahn- und Brillen-Zuzahlung nicht mit drinne.

Habt ihr euch schon mal überlegt bzw. nachgefragt, was so eine Rundum-Versicherung incl. dem ganzen Service kostet? Wäre es da evtl. nicht gewinnbringender, das Geld anzulegen ???

Mein Sohn (10 J.) und meine Tochter (fast 7 J.) haben jedenfalls noch nichts dieser Unfallversicherung in Anspruch nehmen können (gottseidank!!)

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Sanfte Grüße
von der Heike
08.07.2010 06:54   whoopie ist offline E-Mail an whoopie senden Beiträge von whoopie suchen Nehme whoopie in deine Freundesliste auf
08.07.2010
Johnny Walker Johnny Walker ist männlich
Super Moderator


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Dabei seit: 29.03.2009
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Themenstarter Thema begonnen von Johnny Walker
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Hallo whoopie,

natürlich haben wir uns darüber erkundigt, was das volle Rundumprogramm kostet. Und wenn man es aufs Jahr hochrechnet und es dann noch weiter auf mehreren Jahren hochrechnet ist es natürlich einiges an Geld.
Falls aber dann doch mal was passieren sollte, oder eines unserer Kinder erkrankt, sind sie abgesichert und das ist uns wichtig.

Wir haben erst letztens bei Bekannten mitbekommen, wie stark bei Ärzten und Kliniken die Zweiklassengesellschaft lebt. Da ist selbst ein kleines Kind nur eine Nummer (solange es nicht privat Versichert ist)
Und ganz ehrlich unsere Kinder sollen niemals so behandelt werden.
Sollte tatsächlich irgendwann mal was sein, möchten wir halt auch nicht das Assistenzärzte daran üben und der Chefarzt nur daneben steht, sondern das der Chefarzt operiert und der Assistenzarzt dabei zusehen darf.

Natürlich kann es sein das wir diese Versicherung niemals in Anspruch nehmen brauchen (was wir ehrlich gesagt auch hoffen).
Aber genauso kann es sein das wir vielleicht irgendwann mal richtig froh sind diese Versicherung abgeschlossen zu haben.
Gewinnbringender wäre es tatsächlich das Geld anderweitig an zu legen, VORAUSGESETZT es wird nichts passieren, nur so weit in die Zukunft kann halt niemand blicken.
Und die Gesundheit ist nun mal das wichtigste was wir unseren Kindern schenken können.
Wobei unsere Kinder auch finanziell komplett abgesichert sind und das nicht nur von unserer Seite her.

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George Bernard Shaw
08.07.2010 14:47   Johnny Walker ist offline E-Mail an Johnny Walker senden Beiträge von Johnny Walker suchen Nehme Johnny Walker in deine Freundesliste auf
09.07.2010
whoopie whoopie ist weiblich
Haudegen


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Dabei seit: 20.04.2009
Beiträge: 522
Herkunft: tiefstes Mittelfranken

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Guten Morgen Jo großes Grinsen

klar - alle Eltern möchten bestmögliche Absicherung und Vorsorge für ihre Kinder.
Und wenn es denn möglich ist, ihnen das zu bieten - umso besser !

Es ist nur traurig und erschütternd dass dies in unserem Lande NÖTIG ist. Gesundheitssystem: Daumen runter

Mir stellt sich nebenher noch die Frage, ob ein motivierter Assistenzarzt unter Aufsicht nicht die gleiche gute Arbeit leistet, wie ein überbelasteter Chefarzt....

Zweite Frage, die sich mir stellt: Was tun Menschen mit Kindern, die sich solche Zusatzversicherungen NICHT leisten können??
Ich weiß nicht recht, ob wir - die wir uns diverse Zusatzversicherungen leisten können - nicht dann dieses kranke Gesundheitswesen in seiner Schieflage nicht auch noch unterstützen...

Spielen wir mal gedanklich durch: Es gäbe keine Zusatzversicherungen, keine Unterschiede in der Behandlung von gesetzlich und privat Versicherten bzw. Zusatzversicherten. Jede erwiesene heilsame Methode würde von den Kassen gestützt und bezahlt werden.
D.h. alle Menschen hätten die gleichen Chancen auf adäquate Behandlung und daraus resultierende dauerhafte Heilung - ich kann mir sogar vorstellen, dass sich das vielleicht sogar doch rechnen würde.... denn "arme" gesetzlich Versicherte, sparsam medizinisch versorgte Dauerkranke würden dann dem Staat nicht mehr "zur Last fallen" (weil sie ja kompetente Behandlung erhalten würden) .... grübel ..... wäre schon ein toller Gedanke, was?

Ich merke schon, ich verrenne mich grad wieder mal total am Thema vorbei.
Sorry - aber ich habe schon soviel rausgeschmissenes Geld meiner Krankenkasse benötigt und nach 3 Jahren nun ENDLICH einen Arzt gefunden der mich jetzt mal in die Röhre überweist, dass ich ko**en könnte.
Natürlich macht er das auch nicht, ohne mich erstmal 12 mal (!!!) zum Krankengym zu schicken... DANACH darf ich in die Röhre.... dabei hat er einen Diagnoseverdacht auf einen "alten Wirbelbruch".... das ist 4 Jahre her - was nützt hier eine KG? Aber so ist nu mal das Procedere.... und das kostet - das Geld der Kasse und mir meine Zeit.... smiley1923 .... das Geld hätten wir uns sparen können und statt dessen in wirklich adäquate Versorgung für jedermann investieren können....

__________________
Sanfte Grüße
von der Heike

Dieser Beitrag wurde 1 mal editiert, zum letzten Mal von whoopie: 09.07.2010 08:56.

09.07.2010 08:54   whoopie ist offline E-Mail an whoopie senden Beiträge von whoopie suchen Nehme whoopie in deine Freundesliste auf
09.07.2010
Andrea59 Andrea59 ist weiblich
Routinier


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Dabei seit: 30.03.2009
Beiträge: 285
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Hi zusammen,

wir haben keine Private Zusatzversicherung und hatten bis jetzt keine Probleme..von wegen Zweiklassenmedez. Ich bin seit fünf Jahren Schmerzpatientin und war (leider) bei vielen Ärzten und in Krankenhäuser. Hatte nie das Gefühl, dass ich weniger Wert bin als die Privatversicherten. Ich musste auch nie auf eine Termin lange warten...was Assistentarzt betrifft...die "basteln" nicht an uns rum...sie lernen von den Kranken, sie müssen sich auch durch den Chef/Stationsarzt rückversichern, bevor sie überhaupt an den Patienten "rumdoktorn". Was die Medis betrifft, da gibts in der Regel auch keine Probleme, denn die Inhaltsstoffe sind gleich...warum soll ich ein namhaftes Mittel nehmen wenn ein "Nonamemittel" genauso gut wirkt?
Was die Termine betrifft...wenns eilig ist, ruft der H-Harzt in der jeweiligen Praxis an und macht den Termin.


Lieben Gruß, Andrea
09.07.2010 10:10   Andrea59 ist offline E-Mail an Andrea59 senden Beiträge von Andrea59 suchen Nehme Andrea59 in deine Freundesliste auf
12.07.2010
Ruby Ruby ist weiblich
Grünschnabel


Dabei seit: 02.04.2009
Beiträge: 1
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Hallo Christian,

ich kann gut verstehen, dass Du eine private Zusatzversicherung für Deine Kinder möchtest. Leider ist es wirklich so, dass Du im Fall des Falles besser versorgt bist als Privatpatient. Ich habe es erfahren müssen, dass Kassenpatienten wirklich Patienten der 2. Klasse sind und seitdem sind wir Eltern auch privat zusatzversichert. Wir sind bei der Victoria zusatzversichert und es gab bislang niemals Schwierigkeiten. Ich kann diese Versicherung nur empfehlen. Wir haben zwei Töchter, die älteste musste innerhalb von 2 Jahren 4 mal operiert werden und es war eine ungemeine Erleichterung, dass jeweils der Chefarzt der Station die Eingriffe durchführte. Von der Unterbringung ganz zu schweigen. Einbettzimmer, Minibar und eine erweiterte Speisekarte. Nicht wirklich lebensnotwenig, aber der Krankenhausaufenthalt wird "verschönert" . Unsere jüngste Tochter musste glücklicherweise die Versicherung noch nicht in Anspruch nehmen, aber die Beruhigung, dass wenn mal etwas ist, sie gut aufgehoben ist, ist viel mehr wert als das Geld, was die Versicherung kostet.

Also ich kann nur jedem zu einer Zusatzversicherung raten, auch wenn es eigetnlich ein Hohn ist und ich das auch nicht glauben wollte, dass da solche Unterschiede gemacht werden. Aber es ist leider wirklich so.

Liebe Grüße
Ruby
12.07.2010 02:09   Ruby ist offline E-Mail an Ruby senden Beiträge von Ruby suchen Nehme Ruby in deine Freundesliste auf
12.07.2010
Johnny Walker Johnny Walker ist männlich
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Huhu ihr Lieben,

@ Ruby
Bei der Victoria haben wir uns noch nicht erkundigt, danke für den Denkanstoss.
Schade das du diese Zweiklassengesellschaft schon am eigenen Leib erfahren musstest.

Ja, heute ist es leider wirklich so, dass die Medizinische Versorgung nach einem anderen Prinzip abläuft.
Und als reiner Kassenpatient zählt man vor allem in Kliniken nur als Nummer, leider nicht mehr als Mensch.
Das haben wir bei Bekannten die auch einen kleinen Säugling haben miterleben müssen.
Der Kleine wurde zur Uni Klinik überwiesen und der Kinderarzt meinte das es sehr eilt und schnellst möglich was passieren muss.
Tja, die Klinik sah es aber anders, am Telefon wurde direkt gefragt ob das Kind privat oder gesetzlich versichert sei. Nachdem mitgeteilt wurde das das Kind nur gesetzlich versichert ist, bekamen sie einen Termin in 4 Wochen, obwohl es wirklich sehr dringend war und eigentlich kein Aufschub hätte geben dürfen.
Nun ja die Bekannten haben dann noch in den umliegenden weiteren Kliniken die auf diesen Bereich spezialisiert waren angerufen und dort war es überall das Gleiche nur das Teilweise die Wartezeiten noch länger waren von 6 oder 8 Wochen.
Auf die Aussage das es wichtig und ein Notfall sei und es sich um ein 4 Wochen alten Säugling handelt, wurde nur unfreundlich erwidert „Sie wissen ja gar nicht wie viele Notfälle wir haben, alles der Reihenfolge nach. Ihr Kind war doch gesetzlich versichert oder?“.
Nun ja die Eltern haben dann auf anraten ihres Arztes eine Notfallüberweisung genommen die er ausstellte und sich ohne Termin mit Wartezeiten als Notfall dort hingesetzt bis sie dran kamen.
Und die Wartezeiten übertrafen fast alles, es ist ein undingen einen so kleinen Menschen so viele stunden warten zu lassen.
Das Ende vom Lied war, es untersuchte ein Assistenzarzt der absolut überfordert und auch nicht motiviert war. Er erklärte den Eltern rein gar nichts und fuchtelte an dem kleinen Kind rum ohne zu erklären was er da gerade macht.
Da sich die Eltern mit seiner Aussage nicht zufrieden gegeben haben und darauf bestanden den Chefarzt zu sprechen wurde ihnen sofort wieder gesagt das das normalerweise nur das previleg eines Privatversicherten sei.
Da die Eltern allerdings nicht locker gelassen haben wurde dann doch der Chefarzt gerufen mit dem Satz das es nur eine Ausnahme ist, da sie so besorgt sind.
Und siehe da, der Chefarzt war ganz anderer Meinung wie der Assistenzarzt und das Kind sollte schnellstmöglich in Narkose versetzt werden.
Laut Assistenzarzt hätte nichts passieren sollen.
(Das ist jetzt nur ein kleines Beispiel, von denen es leider noch mehr gibt)
Und ganz ehrlich von so einem Arzt würde ich mein Kind nicht operieren lassen.


@ Andrea59
Schön das du es noch nicht so erleben musstest, denn eine Zweiklassenbehandlung gönnt man niemanden.
Vielleicht kommt es auch immer darauf an was für Ärzte gerade Dienst haben, ich weis es nicht.
Ich weis nur das ich so viel schlechtes gehört habe, dass ich meine Kinder definitiv abgesichert haben möchte.

@ whoopie
Ich finde es auch sehr traurig, dass man förmlich dazu gezwungen ist, seine Kinder privat zu versichern. Aber wie weiter oben schon geschrieben, ist es teilweise wirklich heftig was in Kliniken so abläuft. Mittlerweile ist alles nur noch auf den Verdienst aus.
Da wird selbst ein kleiner Säugling zurückgestellt obwohl es nicht gerade nur einen Pups quer sitzen hat, sondern wirklich was schwerwiegenes vorliegt. Und jemand der Privatversichert ist bekommt direkt einen Termin zugesichert obwohl er nur pille palle hat. Das darf echt nicht war sein. grübel

Zu deiner ersten Frage, kann ich nur sagen das es hoffentlich auch motivierte Assistenzärzte gibt, denn an dem unsere Bekannten geraten sind war es def. nicht und ganz ehrlich dann lässt man sein Kind lieber vom überlastenden Chefarzt untersuchen und operieren, wie von so einem Assistenzarzt.

Und zu deiner zweiten Frage, natürlich unterstützen –wir- die eine Zusatversicherung abschließen damit das kranke Gesundheitswesen. Aber was bleibt einem heute leider übrig?
Der Gedanke das es nur noch gesetzlich Versicherte gäbe, wäre natürlich klasse. Nur leider wird so etwas niemals passieren. Und falls es doch passieren würde, würden trotzallem garantiert Unterschiede gemacht werden. Denn Jemand der richtig gut Verdient zahlt ja auch mehr Beiträge Augenzwinkern

Selbst die Jenigen die sich Heut zu Tage gesetzlich "freiwillig" versichern lassen (die eigentlich privatversichert wären), werden von den Krankenkassen eindeutig bevorzugt da sie mehr aufgrund ihres Verdienes einzahlen und der Verlust von einem freiwilligen Versicherten halt größer ist wie von einem Pflichtversicherten.
Da wird dann doch auf einmal einiges auf Kulanter Basis möglich. wie jetzt ? Teufel
Gerade die die eh schon genug haben, bekommen mehr an Leistung selbst in der gesetzlichen Krankenkasse. Es ist wirklich schade was da so abläuft nur ändern kann es leider niemend.


LG
Christian

__________________
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George Bernard Shaw
12.07.2010 18:12   Johnny Walker ist offline E-Mail an Johnny Walker senden Beiträge von Johnny Walker suchen Nehme Johnny Walker in deine Freundesliste auf
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